Referenzen

Frankfurter Neue Presse nach dem Konzert beim Rheingau Musik Festival im Juli 2016:


"Einen Glanzpunkt des Rheingau-Musik-Festivals setzte Jan Doležels Orgelkonzert in der Lorcher Kirche St. Martin."

Rheingau Musik Festival, Programmheft 2016


„Alle Versuche, Max Reger anhand kompositorischer Kategorien einzuordnen, müssen zu kurz greifen: Vielschichtig sind die Spuren, die er in der Musikgeschichte hinterlassen hat… Hierfür kommt ein Großer seines Fachs: Der tschechische Organist Jan Dolezel….

 

Nicht nur Folkert Uhde, der künstlerische Leister der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, sagt über den Reger-Spezialisten: „Er spielt den aufregensten Reger, den ich je gehört habe.““

Wiesbadener Kurier nach dem Reger-Konzert in der Marktkirche Wiesbaden im Mai 2016:


"Gelegentlich fürchten Hörer die Opulenz seiner Werke und ihre ausladende, immer neue Wendungen nehmende Anlage. Das Spiel Jan Dolezels in der Marktkirche aber vermittelte die große Schönheit der Kompositionen und erlaubte eine Annäherung eigener Art an diese Musik...

 

Die „Variationen und Fuge über ein Originalthema in fis- Moll“ steigern sich nach spannungsreicher Eröffnung in hypnotische Läufe. Hier rückte Dolezels Virtuosität in den Vordergrund...

 

Etwas von einem Mysterienspiel wohnte auch „Introduktion, Passacaglia und Fuge in e- Moll“ inne. Dem Sturm folgte die feierlich aufsteigende Fuge: Als ihre letzten Takte erklangen, leuchtete das Licht in der Marktkirche heller. Jan Dolezel nahm den Beifall entgegen, verbeugte sich und zeigte auf die Orgel. Ein großer Interpret mit viel Understatement."

Südwest Presse nach dem Konzert im Ulmer Münster im Mai 2016:


"Dolezel hatte Kaminskis „Drei Choralvorspiele“ aufs Programm gesetzt, die sich unter seinen Meisterhänden zu einem imposanten KlangTriptychon rundeten. Vor allem „Morgenglanz der Ewigkeit“, das dritte „Bild“ des Triptychons, begeisterte mit seinen von Dolezel kongenial registrierten spätimpressionistischen Tonmalereien.

 

...

 

Zum guten Schluss präsentierte Dolezel ein ausladendes Orgelwerk aus seiner Heimat: die „Konzertfantasie über den SanktWenzelChoral“ des tschechischen Komponisten, Organisten und Geigers Josef Klicka. ... Spätestens hier lief der Organist zur Höchstform auf. Mehr selten gespielte Werke, bitte!"

Johannes Unger, Marienkirche Lübeck zur Gesamtaufführung der "Méditations sur la Mystére de la Sainte Trinité" von Olivier Messiaen:


„Es wurde ein Highlight der Saison 2011! ... Besonders die Pianissimo-Passagen entwickelten traumhafte Momente der Ewigkeit und Anbetung. Jan Dolezel spielte fabelhaft. Ein großer Konzert-Abend, der wiederholt werden wird!"

Kritik aus dem Südkurier nach dem Konzert im Konstanzer Münster August 2015:


…Besser kann man ein Programm kaum komponieren: Es war die Referenz des Jungen vor dem Alten, die Dolezel hier augenzwinkernd gewährte…Einen zweiten Schwerpunkt des Tschechen bildeten Werke aus seiner Heimat…

 

Eine Entdeckung war das Schlussstück, das der Organist vor den Zuhörern im gut besetzten Münster zelebrierte: Vitezslav Novak hatte in den 40er Jahren sein St. Wenzel-Tryptichon geschrieben…“

Augsburger Allgemeine nach dem Konzert in Nördlingen im Oktober 2016:


"Enorme künstlerische Reife"

Südwest Presse nach dem Konzert in Blaubeuren im Oktober 2017:


"Hervorragende Technik, einfühlsame Interpretation und gekonntes Spiel mit den Registern: Beim Konzert von Jan Doležel genügten wenige Töne, um das musikalische Können des Musikers festzustellen."

...

"Enorm, wie er Spannung aufbaute und auch bei kaum bekannten Werken durch sein Spiel Aufmerksamkeit erzeugte..."

Potsdamer Neueste Nachrichten nach dem Konzert in Potsdam im Juni 2016:


"Erstaunlich, wie Jan Dolezel hier mit untrüglichem Gespür für dramatische Gestaltung eine Klangkathedrale entstehen lässt..."

 

"Nach der gewaltigen Finalsteigerung brandet dann auch spontaner Beifall auf"

 

Anm.: Der Kritiker spricht hier über Regers "Symphonische Phantasie und Fuge" op. 57. Das Werk stand gleich am Anfang des Konzertes.

Kritik aus der Bietigheimer Zeitung nach dem Abschlusskonzert des Marbacher Orgelsommers im August 2014:


„Eindringliches Hörerlebnis macht eine Zugabe unmöglich:

 

…Der tschechische Orgelvirtuose beeindruckte im vergangenen Jahr die Besucher seines Konzerts in der Alexanderkirche in so hohem Maß, dass sie den Wunsch äußerten, diesen jungen Künstler bald wieder zu hören. Am Sonntag bestand dazu erneut Gelegenheit…

 

Die impulsive Kraft seiner Interpretationen brachte Jan Dolezel bereits mit der Einleitung der „Konzertphantasie über den St-Wenzel-Choral“, Opus 65, von Josef Klicka zur Geltung…Die Kontraste dieser Komposition leuchtete Dolezel brillant aus…. die… Elemente verdichteten sich zu einem eindrücklichen Hörerlebnis. Eine Zugabe konnte verständlicherweise darauf nicht mehr folgen.“

Mainpost nach dem Konzert in Markt Einersheim im März 2016:


"Wer das Glück hatte, Dolezel nicht nur hören, sondern auch sehen zu können, erlebte einen Organisten, der eins war mit seinem Instrument, der in der Musik aufging, dessen Begabung faszinierte."

Schwarzwälder Bote nach dem Konzert in Tennebronn im September 2016:


"Ein spezieller Genuss waren die vier gegensätzlichen Skizzen für den Pedalflügel von Robert Schumann..."

Windsheimer Zeitung nach dem Konzert in Bad Windsheim im April 2016:


"Jan Dolezel gelang auf der kleinen Orgel ein Fest der Klänge. Er registrierte differenziert und durchdacht und zeigte viel Fingerspitzengefühl für die Besonderheiten der Steinmeyer-Orgel mit Kegellade."

Windsheimer Zeitung nach dem Konzert in Bad Windsheim im August 2016:


"Hier zeigte sich die ganz besondere Registrierkunst von Dolezels. ... Hier floss noch einmal alles zusammen: Hören und Verstehen, Virtuosität in Spieltechnik und Registrierkunst, Lebendigmachen der Musik."

Kritik aus dem Coburger Tageblatt nach dem Konzert beim Orgelzyklus Kronach im Mai 2015:


„…Die Orgel braust und dröhnt, dass es einem schier den Atem verschlagen könnte: Wenn Jan Doležel in die Tasten greift, vibriert die Luft…Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Besucher - und sie wurden noch übertroffen.

 

Mit brillanter Technik, nuanciert in allen Farb- und Tongebungen, lotete der Pianist den Farbenreichtum und die Klanggewalt der romantischen Steinmeyer-Orgel voll aus…Immer wieder brachte der Organist… die Zuhörer zum Staunen, welche farbenprächtigen Klangvarianten die Kronacher Orgel entfalten kann…

 

Nach den letzten Klängen entlud sich die bislang geübte Zurückhaltung der erfreulich vielen Gäste in einem nicht enden wollenden Applaus. Sie erhoben sich von den Plätzen…“

Kritik aus der Allgemeinen Zeitung – Rhein Main Presse nach dem Abschlusskonzert der Armsheimer Orgelsommers im August 2014:


„…Jan Dolezel lässt an Stumm-Orgel Werke von Bach erklingen…Die diesjährige Internationale Konzertreihe im Rahmen des Armsheimer Orgelsommmers endete in einem nicht enden wollenden Applaus. Die wunderschöne Kirche – ein Juwel der Gotik – war bis auf die letzte Bank besetzt. Auf der Bank der großen Stumm-Orgel brillierte Jan Dolezel aus Tschechien…“

Kritik aus der Badischen Zeitung nach dem Konzert beim Schopfheimer Orgelsommer im Juli 2014:


„Tschechische Spätromantik ins rechte Licht gerückt…Diese Stücke, denen man kaum begegnet, nun im Rahmen des Schopfheimer Orgelsommers einmal zu hören, war eine beglückende Bereicherung der Orgellandschaft…

 

Mit Jan Dolezel saß ein meisterhafter junger Orgelvirtuose am Spieltisch, der mit Feingefühl die Register und Farben der Voit-Orgel zum Leuchten brachte…Der als "tschechischer Reger" geltende Klicka war als Orgelvirtuose bekannt,… Nicht minder beeindruckend waren seine Orgelkünste in Präludium und Fuge B-Dur von Mendelssohn-Bartholdy, die er voller Dynamik spielte…“

Kritik aus dem Markgräfler Tagblatt nach dem gleichen Konzert:


„Ein Fachmmann mit ausgeprägtem Sinn für Dramatik…

 

ein überlegener Virtuose, der das Instrument beherrscht, zugleich ein begabter Registrator, der die verschiedenen Partituren adäquat beleuchten kann…über eine wirklich wunderbare Interpretation der Schumannschen „Skizzen für den Pedalflügel“…

 

Für die abschließende Orgelsinfonik von Josef Klicka,…war die Emporenorgel mit ihrer romantischen Disposition prädestiniert…Das umfangreiche, Camille Saint-Saens gewidmete Werk bildete den bravourösen Schlusspunkt dieses einstündigen, sehr lebendigen Orgelrecitals, bei dem Jan Dolezel die musikalische Spannung bis zum Schluss spielend aufrecht halten konnte.“

Kritik aus der Badischen Zeitung nach dem Eröffnungskonzert der Konzertreihe in Waldkirch im April 2014:


„Tschechischer Virtuose stimmte auf die Karwoche ein: Konzertreihe an der Walcker-Orgel begann auch dieses Jahr wieder am Palmsonntag / Jan Dolezel spielte ausdrucksvoll und perfekt…

 

Den Rahmen bildeten zwei Sätze aus der ausgedehnten Suite op. 16 von Max Reger, das Adagio assai und die abschließende Passacaglia…Dem Gast aus Tschechien gelang eine beeindruckende Interpretation,…

 

Das galt auch für Mozarts Fantasie in f-moll, die mit ihrem markanten Kopfmotiv den Hörer gleichsam anspringt und dem Organisten technisch einiges abverlangt: Für Jan Dolezel kein Problem

 

Diesmal erklang das Choralvorspiel "Jesus Christus, unser Heiland" aus der Sammlung der "Leipziger Choräle", das Dolezel schön ausspielte. Arnold Schönberg ist zwar nicht als Orgelkomponist bekannt, sondern als Pionier der "Neuen Musik". Er hat aber für Orgel die "Variationen über ein Rezitativ" op.40 geschrieben, die erstmals an der historischen Waldkircher Orgel zu hören waren…

 

Jan Dolezel spielte so ausdrucksvoll und technisch perfekt, dass angesichts des Beifalls eine Zugabe unumgänglich war. Ein guter Auftakt für die Konzertreihe wie für die Karwoche!“

Artikel aus den Ruhrnachrichten nach einem Interview im August 2013 anlässlich des Konzertes in Lünen:


„Musik mit doppeltem Boden…Ich mag Musik, die sozusagen einen doppelten Boden hat – sprich solche, wo unter den klingenden Noten eine weitere, tiefere Ebene liegt. So haben sich die großen deutschen Komponisten in ihren Stücken immer gegenseitig aufeinander bezogen, die tschechischen legen dagegen viel mehr Wert auf ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. Sie gleichen sich aber darin, dass es nicht nur virtuose Notenköpfe sind, sondern die Musik auch eine sehr profilierte, lebendige Aussage hat. Ich kann also sagen, dass ich mich von jeder Musik angezogen fühle, wo ich so etwas gefunden habe.

 

In meinen Konzerten versuche ich dann, ausschließlich solche Musik zu spielen…Auf welches Stück freuen Sie sich besonders? Auf das Stück „Lob in der Frühe“ von Marek Kopelent. In dieser Musik spiegelt sich wunderbar die Atmosphäre von dem glänzenden Morgen mit dem Sonnenaufgang wider…Die scheinbare Statik der Morgendämmerung entwickelt sich unmerklich, doch kraftvoll zu einem strahlenden Licht, in dem ganz leise, ruhig und entspannt ein Lobgesang erklingt. Für mich ist es eine der schönsten Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert…

 

Wissen Sie schon etwas über Lünen und die St.-Marien- Kirche? Ich muss immer unbedingt möglichst viel über die Orgel und die Kirche, in der sie steht, wissen, damit ich das Programm überhaupt zusammenstellen kann. Ich spiele nie eine Tournee mit einem immer gleichen Programm. Für jeden Ort, an dem ich spiele, bereite ich ein Programm vor, das möglichst an die Eigenschaften der Orgel und des Kirchenraumes angepasst ist…“

Kritik aus den Ruhrnachrichten nach dem Konzert in Lünen im September 2013:


„Dramaturgisch fesselnd

 

Jan Doležel (29) machte seinem Ruf alle Ehre und gefiel am Mittwoch beim 4. Orgelsommer-Konzert in der St.-Marien-Kirche mit einem dramaturgisch fesselnden Programm. Die Registerbesetzungen kannten fast keine Grenzen…

 

Im Gegensatz zu manch anderen Kirchenmusikern, die ihren Zuhörern ausschließlich schöne harmonische Klänge präsentieren, spielte Jan Doležel auch auflösungsbedürftige und fantasievolle Interpretationen, wie das Stück „Fantasia in d“ von Miloslav Kabelác…„Das Programm war ausgesprochen intensiv.

 

In bestimmte Stücke musste man sich hineinhören“, sagte Dr. Matthias Laarmann, der als Besucher das Konzert lobte. Dem Organisten sei es gelungen, das Potenzial und die Inspirationskraft der zum Teil jahrhundertealten Werke auszuschöpfen. Stehende Ovationen…“

Kritik aus …. nach dem Eröffnungskonzert des Marbacher Orgelsommers im Juli 2013:


„…Mit seinem Auftakt zum neunten sommerlichen Reigen der konzertanten Orgelmusik sensibilisierte der tschechische Organist in der spätgotischen Alexanderkirche in brillanter Weise das Zuhörerohr für klanggewaltige Gegensätze und feinste Nuancen…Ein richtiges Mammutwerk zelebrierte der Organist mit Franz Liszts ,,Fantasie und Fuge" über den Choral ,Ad nos ad salutarem undam" aus der Oper ,,Der Prophet von Meyerbeer". Das opulente Orgelstück, das über eine halbe Stunde in Anspruch nahm, legte einen anspruchsvollen und klanggewaltigen Tonteppich über die Besucher und erforderte von dem Künstler Ausdauer, die sich in einer beeindruckenden Präzision seiner Spielweise zeigte…“

während des Konzerts auf die Tickethinterseite gemaltes Bild einer unbekannten Konzertbesucherin