Vita

Jan Doležel (*1984 in Pilsen, Tschechien) wird von Publikum und Fachkritik gleichermaßen für seine souveräne Beherrschung des Instrumentes und sein ausgeprägtes Spiel geschätzt.

 

Mit seiner Fähigkeit, musikalische Spannung zu bilden und mit seinem Sinn für Dramatik hat er wiederholt das Publikum in mehreren europäischen Ländern begeistert.

 

Er studierte Musik in Pilsen (Adam Viktora), Prag (Jaroslav Tuma), Lübeck (Franz Danksagmüller, Hans-Jürgen Schnoor) und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger bei mehreren Wettbewerben (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes.

 

In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel einen großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen.

 

Seit 2012 unterrichtet er Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Lebenslauf ausführlich

Jan Doležel (*1984 in Pilsen) wird von Publikum und Fachkritik gleichermaßen für seine souveräne Beherrschung des Instruments und sein ausgeprägtes Spiel geschätzt. Mit seiner Fähigkeit, musikalische Spannung zu bilden und mit seinem Sinn für Dramatik hat er wiederholt das Publikum in mehreren europäischen Ländern begeistert.

 

In seiner intensiven Konzerttätigkeit legt Jan Dolezel großen Wert auf Aufführungen von aussagekräftigen und wenig gespielten Kompositionen. Weitere Kennzeichen seiner Konzerte sind wirkungsvoll zusammengestellte Programme und Aufführungen ganzer zyklischer Werke.

 

Im Reger-Jahr 2016 führt er in seinen Konzerten alle wichtigen Werke Max Regers auf.

 

Jan Dolezel setzt sich ebenfalls für den in die Vergessenheit geratenen deutschen Komponisten Heinrich Kaminski ein, dessen 130. Geburtstag und 70. Todestag auf das Jahr 2016 fällt. In der aktuellen Konzertsaison wird er alle Werke für Orgel Solo von Heinrich Kaminski zum Klingen bringen.

 

Auf dem Programm seiner Konzerte steht oft auch Musik des 20. Jahrhunderts. Besonders spannend war die Aufführung des Stückes Fantasia für Orgel mit Obbligati von Mauricio Kagel für Orgel und zwei Tonbänder auf der historischen Amalien-Orgel von 1755 in Berlin. In der Lorenzkirche Nürnberg und auf der historischen Walcker-Orgel von 1869 in Waldkirch hat Jan Dolezel die Variationen über ein Rezitativ von Arnold Schönberg interpretiert.

 

Jan Dolezel ist künstlerischer Leiter des Festivals "Orgelherbst Obereisenheim". Auf der Brandenstein-Orgel von 1721 hat er hier das "Tabulatur Buch Darinnen daß Vatter unser", ein Großwerk von Johann Ulrich Steigleder, aufgeführt. Im Jahr 2015 war eine szenische Aufführung des Zyklus "Apparatus musico-organisticus" von Georg Muffat auf dem Programm, für das Jan Dolezel das Drehbuch geschrieben und die Regie und den Orgelpart übernommen hat.

 

Außerdem ist es Jan Dolezels Anliegen, tschechische Orgelmusik einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen:

 

Seine Aufführungen des größten Werkes der tschechischen Orgelsymphonik - das St.Wenzel-Triptychon von Vitezslav Novak - haben begeisterte Aufnahme bei Publikum und Presse gefunden (Orgelfestival Ruhr, Konstanzer Münster, Hamburg-Hauptkirche St.Petri). Darüber hinaus spielt er die in Deutschland praktisch unbekannten Werke tschechischer Meister wie Antonin Dvorak, Leos Janacek, Bohuslav Martinu, Josef Klicka, Vitezslav Novak, Osvald Chlubna, Miloslav Kabelac oder Marek Kopelent.

 

Sein besonderes Interesse gilt Konzerten an historischen Orgeln. Er ist inzwischen regelmäßiger Gast der Konzertreihen in Dornum (Holy-Orgel von 1711) und Marbach (Voith-Orgel von 1868). An den Buchholz-Orgeln in Barth (1821) und Stralsund (1841) hat er mit großem Echo die Fantasie "Ad nos, ad salutarem undam" von Franz Liszt aufgeführt.

 

Studiert hat Jan Dolezel in Pilsen, Prag, Lübeck und Würzburg (Christoph Bossert). Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe (darunter ION 2013) und war Stipendiat des Evangelischen Studienwerks. Im Jahr 2012 wurde er Dozent für Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg.


HOCHSCHULE FÜR MUSIK WÜRZBURG

Jan Dolezel unterrichtet Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg


ORGELHERBST OBEREISENHEIM

Jan Dolezel ist künstlerischer Leiter beim Festival für süddeutsche Orgelmusik "Orgelherbst Obereisenheim"